Fachbegriffe aus der Hämato-Onkologie

  • Abdomen

    lat. für Bauch, umschließt den gesamten Rumpfbereich vom Becken bis zum Brustkorb. Anatomisch zählen hierzu die Bauchhöhle mit Eingeweiden und die sie umschließende Bauchwand.

  • Abdominal

    zum Bauch gehörend, innerhalb des Bauchraums liegend.

  • Ambulante Chemotherapie

    Die meisten Medikamente zur Chemotherapie werden über eine Infusionsnadel direkt ins Blut als Tansfusion verabreicht. Deshalb muss die Chemotherapie unter ärztlicher Kontrolle erfolgen. Patienten ziehen sich zusammen mit ihrer Begleitperson in einen separaten Raum zurück, und werden dort solange betreut, bis die Chemotherapie abgeschlossen ist. Eine Chemotherapiesitzung kann, je nach Medikament, mehrere Stunden dauern. Wir führen in unserer Praxis in Neuburg ambulante Chemotherapien durch. Danach können Patienten wieder zurück nach Hause.

  • Antiemetika bei cytostatika-induziertem Erbrechen

    Jede Chemotherapie zielt darauf ab, schnellwuchernde Krebszellen möglichst vollständig zu zerstören ohne dabei gesundes Gewebe zu beeinträchtigen. Bis heute gelingt das nur eingeschränkt. Denn  insbesondere die Zellen, die sich auch im gesunden Körper schnell teilen,  z. B. Blutzellen, Schleimhautzellen des Darms und des Magens, Haarzellen, werden durch die Chemotherapie geschädigt. Deshalb kann die Chemotherapie zu belastenden Nebenwirkungen führen, z. B. Übelkeit und Erbrechen, Haarausfall, Durchfall u. v. m.. Es stehen eine Reihe von Arzneimittel zur Verfügung, mit denen man diese Übelkeit behandeln kann, man verabreicht sie vorbereitend auf die Chemotherapie, um den Patienten vor den zu erwartenden Nebenwirkungen zu schützen.

  • Aszitespunktionen

    Bei bestimmen Erkrankungen, kann es zu Flüssigkeitsansammlungen im Bauchraum kommen, die den Betroffenen sehr belasten können. Entzündliche Erkrankungen, z. B. eine Bauchfellentzündung, oder Tumorerkrankungen im fortgeschrittenen Stadium können Ursache für die Flüssigkeisansammlung (= Aszites) sein. Zur Entlastung wird eine Punktion durchgeführt. Dazu wird unter örtlicher Betäubung eine Hohlnadel durch die Bauchdecke gestochen und die Flüssigkeit ausgeleitet. Aszitespunktionen können wir bei Bedarf ambluant in unserer Praxis in Neuburg durchführen.

erstellt am: 13.09.2011
zuletzt aktualisiert am: 16.01.2017
Autor: Angelika Dürr